Das Ziel des Schreibens ist es, andere sehen zu machen. Joseph Conrad (1857 – 1924)

Schließfach 1974 – Der einzige Beweis

 


Anna und Katrin – geboren in der DDR: zwei Frauen, deren Schicksale grundverschieden sind und sich doch
ähneln.
Seit ihrer ersten Begegnung 1977 sind sie durch ein schmerzhaftes Geflecht aus Schuld und Ohnmacht verbunden. Jahrzehnte später begegnen sie sich in Düsseldorf zufällig wieder.
Dieses Wiedersehen setzt eine Lawine in Gang, die nach all der Zeit das Leben einiger Menschen noch einmal dramatisch verändert. Denn eine der beiden Frauen wird wenig später leblos aufgefunden.
Bei der Aufklärung des Todesfalls gelangen Informationen ans Licht, die auf verstörende Machenschaften der Staatssicherheit hindeuten – Unrecht, das für immer im Dunkeln bleiben sollte.
Der einzige Beweis: eine achtunddreißig Jahre alte Krankenhausakte.
Im Düsseldorf der Gegenwart prallen die Rätsel von heute auf die Geheimnisse von gestern.

»Schließfach 1974 – Der einzige Beweis« ist ein Roman über Schuld, Verlust und die unerschütterliche Kraft der Wahrheit.

Ein Roman mit den Ermittlern Lara Kraft & Martin Weber – Auftakt zur Reihe


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So finden meine Leser*innen diese Geschichte:

JS Booklover - Bloggerin:

Die Geschichte hat mich schon nach den ersten Seiten gepackt. Der Verlauf durch die unterschiedlichen Zeitebenen und Sichten war absolut fesselnd.
Das Buch hat einen ersten und einen zweiten Teil.
Im ersten Teil lesen wir die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Zum einen befinden wir uns in der Gegenwart und in der Vergangenheit im Jahr 1976/1977. So tauchen wir abwechselnd in das Leben von Anna und Katrin ein. Beide Stränge haben mich gleichermaßen gepackt, denn Silja Rima erschafft hier Figuren, die nahbar und authentisch sind. Von Anfang an konnte ich mich in beide hineinversetzen und habe teilweise eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt.
Im zweiten Teil lesen wir weiterhin aus unterschiedlichen Sichten. Ab hier beginnen die Ermittlungen von Kraft und Weber. Beide fand ich sofort sympathisch und als Team in ihrer Unterschiedlichkeit und Dynamik toll. Sie haben, wie ich es mir immer wünsche, Ecken und Kanten und sind greifbar. Aber auch die anderen Figuren blieben nicht blass. Jeder hat genau die richtige Profiltiefe erhalten, was die Protagonisten insgesamt besonders macht.
Was nach und nach alles ans Licht kommt, ist unfassbar, grausam und erschreckend. Das Buch konnte ich nicht aus der Hand legen, weil ich immer wissen wollte, wie es in diesem komplexen Fall weitergeht. Ich habe durchweg mitgefühlt und gerne mit Kraft und Weber ermittelt. Das Ende hat mich zusätzlich berührt und auch versöhnt.
„Schließfach 1974“ ist von Anfang bis Ende spannend, aufwühlend und ein großartiger Auftakt.
Herzensempfehlung
5/5 ⭐️
Happy Reading!
Jasmin ♡ 


Jana - Leserin:

"Schließfach 1974" ist eines dieser Bücher, die man beginnt – und plötzlich ist es tief in der Nacht, weil man einfach nicht aufhören kann. Silja Rima verbindet (selbst erlebte) historische Realität, psychologische Spannung und kriminalistisches Erzählen zu einem Roman, der lange nachhallt. Nur am Anfang konnte ich nur Abschnitt für Abschnitt lesen, um das Geschriebene erst einmal zu verarbeiten.
Der erste Teil wirkt wie ein Psychothriller, der die Mechanismen eines Staates sichtbar macht, der seine Bürger systematisch verunsicherte und kontrollierte. Für jemanden, der in der DDR aufgewachsen ist, ohne selbst Repressionen erlebt zu haben, entfaltet die Geschichte eine beklemmende Mischung aus Vertrautheit und Fassungslosigkeit. Besonders die Schilderungen rund um den Umgang mit „unpassenden“ Familien treffen tief – gerade weil sie so nüchtern und glaubwürdig erzählt sind.
Im zweiten Teil schlägt der Roman eine neue Richtung ein: Aus der bedrückenden Vergangenheit entwickelt sich ein spannender Kriminalfall, gelegt in das Jahr 2015 . Mit Lara Kraft und Martin Weber treten zwei Ermittler aus dem Westen auf den Plan, die in diesem Fall erstmals mit Menschen aus der ehemaligen DDR zusammenarbeiten. Die Autorin nutzt diese Konstellation mit feinem Gespür: kleine sprachliche Unterschiede, unterschiedliche Prägungen, Missverständnisse, die zum Schmunzeln einladen – und gleichzeitig zeigen, wie präsent diese Unterschiede bis heute sind. Nichts davon wirkt aufgesetzt; es macht die Figuren greifbar und authentisch.
Selten zeigt ein Roman so klar, was nach 1990 für viele Menschen wirklich begann: das mühsame Aufarbeiten, das Suchen nach Wahrheit und das Ringen um Gerechtigkeit. Die Leseprobe des zweiten Bandes deutet an, dass einige Fäden weitergeführt werden – und zwar so, dass man sofort weiterlesen möchte.
Ich habe das Buch nicht nur in kürzester Zeit verschlungen, sondern direkt im Anschluss große Teile erneut gelesen. Die Mischung aus Atmosphäre, präziser Sprache und emotionaler Wucht hat mich vollkommen gefesselt. Und Teil Zwei "Die Tote im Schwarzbach" ist sozusagen schon bestellt ...


Bücher_sind_wahre_Schätze - Bloggerin:

Schon als ich den Titel las, ahnte ich, dass ich hier schlimme Dinge erfahren werde. Von der Autorin Silja Rima habe ich schon einige Bücher gelesen und sie haben eine Tiefe, die ich total liebe. Hier geht es um zwei Frauen, Anna und Katrin, die beide in der ehemaligen DDR geboren sind. Was damals passierte, hat mich echt erschüttert. Ich bin ja selbst in der ehemaligen DDR aufgewachsen und kann es bis heute nicht wirklich fassen, was damals alles geschah. Immer wieder kommen Wahrheiten ans Tageslicht, die mich sprach- und fassungslos machen. Die beiden Frauen verbindet etwas, womit ich niemals gerechnet hätte. Nun, nach so vielen Jahren begegnen sie sich in Düsseldorf wieder und die Erinnerungen an eine Zeit, die fast verdrängt war, kommen wieder hoch. Als dann auch noch eine der Frauen leblos aufgefunden wird, kommt in mir immer wieder die Frage auf, warum sie wohl sterben musste. Und ehrlich, es beginnt eine Odyssee, die mich aufrüttelt und immer wieder den Kopf schütteln lässt. Die Autorin Silja Rima hat es auf eine Art und Weise verstanden, hier einen Roman voller Spannung und Aufregung zu Papier zu bringen und an eine Zeit zu erinnern, die nicht vergessen werden sollte. Auch heute noch gibt es Menschen, die mit den Folgen der Taten der Staatssicherheit zu kämpfen haben und ich finde es gut, dass die Autorin sich mit diesem Kapitel der Geschichte beschäftigt hat. Mich hat dieser Roman sehr bewegt und in meinen Augen handelt es sich um einen spannenden, aufregenden, fesselnden und packenden Krimi, den ich nicht mehr aus den Händen legen konnte. Ich hatte Gänsehautmomente voller Nervenkitzel und immer wieder liefen mir Schauer den Rücken herunter. Ich war während und nach dem Lesen dieses Buches sehr betroffen und wütend und was dann noch im Nachwort stand, hat mich ganz schön schlucken lassen. Ich möchte euch aber nicht zu viel verraten. Das Schicksal der betroffenen Frauen hat mich berührt und ich habe auch Tränen vergossen. Dieses Buch geht zu Herzen und zeigt, dass die Vergangenheit aufgearbeitet werden muss und es wichtig ist, sich damit auseinanderzusetzen. Hier konnte zumindest am Ende für Klarheit gesorgt werden, was sicher bei vielen Menschen nicht möglich ist. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter. Die Autorin Silja Rima konnte mich mit diesem Buch begeistern, faszinieren und komplett überzeugen. Ein dramatischer Roman mit vielen geschickten Wendungen und einem Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe. Schuld vergeht nicht!